Musiker

Viola

Pauline Sachse

Pauline Sachse studierte Bratsche bei Tabea Zimmermann an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 2003 studierte sie zudem an der Yale University USA bei Jesse Levine und Peter Oundjian.

Meisterkurse absolvierte sie bei Gidon Kremer, Thomas Riebel, Wolfram Christ, Hatto Beyerle, Jean Sulem, Hartmut Rohde und Jürgen Kussmaul. 2002 gewann sie den 1. Preis beim Lenzewski-Wettbewerb in Frankfurt und einen 2. Preis beim internationalen Joseph Joachim Kammermusikwettbewerb mit dem Athena Quartett, mit welchem sie eine CD für den SWR einspielte. Ihre kammermusikalische Ausbildung erhielt sie beim Alban Berg-Quartett in Köln. Als Stipendiatin der Jütting Stiftung gab sie mehrere Sonatenabende und spielte 2002 im Rahmen der Reihe Musikdebüt des SWR Fernsehen.

Orchestererfahrung sammelte Pauline Sachse durch Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester, dem Mahler-Jugendorchester, sowie durch Aushilfstätigkeit bei den Berliner Philharmonikern, dem Mahler Chamber Orchestra, dem RSO-Frankfurt und beim Ensemble Modern.

Pauline Sachse wirkte an Violaabenden im Konzerthaus Berlin und in der Alten Oper Frankfurt mit. Sie war zu Gast beim Festival d'Aix-en-Provence, dem „Heidelberger Frühling“ und dem Projekt "Chamber Music Connects the World" der Kronberg Academy. Als Solistin war sie u. a. mit den Magdeburger Philharmonikern, der Baden Badener Philharmonie und dem Yale Chamber Orchestra zu hören. Neben ihrer solistischen Tätigkeit ist Pauline Sachse eine begeisterte Kammermusikerin und spielte als solche mit Isabelle Faust, Steven Isserlis, Tabea Zimmermann, Christoph Richter, Gidon Kremer und Mitgliedern des Beaux-Art-Trios.

Seit 2008 ist sie Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Außerdem ist Pauline Sachse seit 2010 Solobratscherin im Rundfunk Sinfonieorchester Berlin.