Musiker

Violine

Gabriel Adorján

Gabriel Adorján gehört zu der jungen Geigergeneration unserer Zeit. Der in München geborene Künstler stammt aus einer Musikerfamilie und erhielt bereits im Alter von vier Jahren seinen ersten Violinunterricht. Sein Studium begann er bei Ana Chumachenco an der Musikhochschule seiner Heimatstadt und ergänzte es von 1993 bis 1995 bei Aaron Rosand am Curtis Institute of Music in Philadelphia. 1996 erwarb er in München sein künstlerisches Diplom mit Auszeichnung und setzte dann seine Studien in der Meisterklasse von Igor Ozim fort. Darüber hinaus nahm Gabriel Adorján an Meisterkursen bei György Kurtag und Sandor Vegh teil.

Als Solist spielte er u. a. beim Musical Winter in Jerusalem, beim Pablo Casals Festival in Prades, mit den Münchner Symphonikern im Herkulessaal (Konzerte von Max Bruch und Pjotr I. Tschaikowski), mit dem Symphonieorchester Nowosibirsk in der Meistersingerhalle Nürnberg, mit dem Berner Symphonieorchester und mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Außerdem ist er als Mitglied des Zürcher Klaviertrios und in verschiedenen anderen Formationen ein vielbeschäftigter Kammermusiker, was auch durch mehrere Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen dokumentiert ist.

Gabriel Adorján wurde bei vielen Wettbewerben mit Preisen geehrt, z. B. beim Internationalen Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg, beim Internationalen Vaclav-Huml-Wettbewerb in Zagreb, beim Internationalen Wettbewerb in Genf (CIEM), beim Rodolphe-Lipizer-Wettbewerb in Gorizia und beim Paganini-Wettbewerb in Genua sowie 2001 beim ARD-Wettbewerb in München.

Gabriel Adorján ist 1. Konzertmeister im Orchester der Komischen Oper Berlin und Konzertmeister der Bayerischen Kammerphilharmonie, deren Konzerte er auch vermehrt vom 1. Pult aus leitet.

Violine

Nicola Birkhan

Nicola Birkhan, geboren in Freiburg, erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Ihr Violinstudium absolvierte sie bei Ulf Hoelscher (Karlsruhe), Gérard Poulet (Paris) und Kolja Blacher (Hamburg) und schloss dieses mit Auszeichnung ab.

Meisterkurse u.a. bei Igor Ozim, Gerhard Schulz und Rainer Kussmaul ergänzten ihre Ausbildung.

Sie ist mehrfache 1. Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“ und wurde mit Sonderpreisen wie dem Eduard-Söring-Preis der Deutschen Stiftung Musikleben und dem Klassik-Preis des WDR ausgezeichnet. Es folgten Preise bei internationalen Wettbewerben in Heerlen/Niederlande (2.Preis), Fermo/Italien (3.Preis) und Caltanisetta /Sizilien (1.Preis).

Sie war Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Stiftung „Villa Musica“ und der Landessammlung Baden-Württemberg und machte als Solistin CD- und Rundfunk- aufnahmen für EMI, WDR, SWR und ORB.

Als Kammermusikerin spielt sie auf zahlreichen Festivals im In- und Ausland, u.a. an der Seite von Ulf Hoelscher, Martin Ostertag, Antje Weithaas, Hartmut Rohde und Gustav Rivinius.

Nicola Birkhan war Mitglied in Landes- und Bundesjugendorchester und spielte als Aushilfe u.a. bei den Berliner Philharmonikern. Außerdem spielt sie seit 1999 regelmäßig im von Claudio Abbado gegründeten Mahler Chamber Orchestra.
Seit 2005 ist Nicola Birkhan Mitglied im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

 

Violine

David van Dijk

David van Dijk wurde 1976 in Dirksland (Niederlande) geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von acht Jahren. Er studierte in Utrecht bei Viktor Liberman, in Hamburg bei Mark Lubotsky und in Rotterdam bei Ilja Grubert. Er erhielt verschiedene Erste und Zweite Preise bei nationalen Wettbewerben. 1995 wurde ihm der »Zilveren Vriedenskrans« des Concertgebouworkest Amsterdam zuerkannt.
 


Der Künstler konzertierte mit dem Pianisten Léon Bak in den gesamten Niederlanden und spielte in Paris, London und Nizza. David van Dijk war Mitglied des European Community Youth Orchestra sowie beim Gustav Mahler Jugendorchester. Von 2001 bis 2003 war er Stipendiat der Orchesterakademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Seit Februar 2004 ist er Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.

Violine

Anna Gebert

Anna Gebert wurde 1979 in Warschau geboren. Sie studierte bei Igor Bezrodny in Helsinki, Ana Chumachenco in München und Miriam Fried in Bloomington, Indiana, wo sie auch Barockvioline bei Stanley Ritchie studierte. Als Stipendiatin der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker erhielt sie außerdem Unterricht bei Konzertmeister Guy Braunstein. Als Solistin und Kammermusikerin hat sie bei zahlreichen Festspielen gespielt, darunter Ravinia Steans Institute, Prussia Cove, Holland Music Sessions und Opera Barga. Bei den Kuhmo Kammermusikfestspielen ist sie schon seit 1996 als Künstlerin und Dozentin tätig. Zu ihren Kammermusikpartnern gehörten unter anderem Gilbert Kalish, Yefim Bronfman, Miriam Fried, Ana Chumachenco, Guy Braunstein, Vladimir Mendelssohn, das Enesco Quartett und das Storioni Trio.

Sie ist Stipendiatin der Fulbright Stiftung und des Finnischen Kulturministeriums und spielte viele Jahre auf einer Testore-Violine der OKO Bank Finnland.

Von 1997 bis 2002 wirkte sie regelmäßig im Mahler Cahmber Orchestra mit.

In der Spielzeit 2006/2007 war Anna Gebert bei den Berliner Philharmonikern unter Zeitvertrag in der ersten Geigengruppe fest angestellt. Außerdem gastierte sie als Stellvertretende Konzertmeisterin in der NDR Radiophilharmonie Hannover und dem London Symphony Orchestra.

Im September 2007 trat Anna Gebert ein Engagement als stellvertretende Konzertmeisterin des Gürzenich Orchesters Köln an.

Violine

Sophie Heinrich

Sophie Heinrich wurde 1981 in Augsburg geboren. Schon mit vier Jahren begann sie das Geigenspiel und steht seitdem auf der Bühne. Ihr Studium begann sie als Jungstudentin an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart und wechselte dann an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Wichtige Lehrer dort waren Prof. Stefan Picard und Prof. Antje Weithaas. In der Solistenklasse bei Prof. Thomas Brandis an der Musikhochschule Lübeck absolvierte sie mit Bestnote ihr Aufbaustudium.

Zusätzliche musikalische Anregungen erhielt sie u.a. bei Gidon Kremer, Midori, Rainer Kussmaul, Isabelle van Keulen, Saschko Gawriloff und dem Artemis-Quartett.

Sie ist Gewinnerin und Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, z.B. beim „Leopold Mozart Wettbewerb“ 1999, „Internationaler Louise Henriette Wettbewerb“ 2002 und „Max Rostal Wettbewerb“ 2002. 2008 gewann sie den Possehl-Musikpreis der Hansestadt Lübeck. Im Jahre 2009 machte sie als beste Deutsche unter den sechs letzten Geigern im Semi-Finale des ARD-Wettbewerbes im Herkulessaal in München auf sich aufmerksam.

Als Solistin gastiert sie bei Festivals im In- und Ausland, so z.B. dem Schleswig-Holstein-Festival, Aspen-Music-Festival,Colorado/USA, St. Christopher Sommer Musik Festival, Vilnius/Litauen. Dabei arbeitete sie u.a. mit Dirigenten wie Sebastian Weigle (Frankfurt a.M.), Manfred Fabricius (Berlin) und Andreas Pascal Heinzmann (München/Los Angeles) zusammen und konzertierte mit den Hamburger Symphonikern, dem Münchner Kammerorchester, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt und der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie.

Aufnahmen für den MDR, den BR und den Hessischen Rundfunk dokumentieren ihr solistisches wie kammermusikalisches Können. Letzteres vertieft sie in der Arbeit mit ihrem, mit dem Pianisten Jacques Ammon gegründeten, „Duo Inter Pares" seit 2006, und als Mitglied des "Cuarteto Sol Tango", das mit traditionellem Tango und der Musik Piazollas in Form eigener Arrangements auftritt.

Sie erhielt Stipendien der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“, der „Deutschen Stiftung Musikleben“ und der „ZEIT- Stiftung“, und war aktives Mitglied des Yehudi Menuhin-Vereins „Live Music Now“.

Seit September 2009 ist Sophie Heinrich, die langjährige Assistentin von Professor Brandis, auch Dozentin mit Lehrauftrag für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule Lübeck.

Sophie Heinrich ist 1. Konzertmeisterin der „Komischen Oper Berlin“.

Violine

Andrea Kim

Die im niederrheinischen Dinslaken geborene Geigerin Andrea Kim ist eine der bemerkenswertesten Solistinnen und Kammermusikerin ihrer Generation. Zu ihren musikalischen Partnern gehören Persönlichkeiten wie Thomas Brandis, Sabine Meyer, Martin Ostertag, Pascal Devoyon, Ulf Hölscher und Wen-Sinn Yang. Im Gustav Mahler Jugendorchester  und als Konzertmeisterin im Jeunesses Musicales Worldorchestra sammelte Andrea Kim wertvolle Erfahrungen. Schon während ihres Studiums in Düsseldorf (bei Michael Gaiser), Berlin und Lübeck (bei Thomas Brandis) und Wien (bei Gerhard Schulz) gewann Andrea Kim wichtige nationale und internationale Auszeichnungen. Sie ist Preisträgerin des "Ibolyka Gyarfas" Wettbewerbs in Berlin, Stipendiatin und Förderpreisträgerin der Stiftung „Villa Musica“ und Stipendiatin des PE-Förderkreises. Andrea Kim ist Gast bei mehreren internationalen Festivals und gab im Sommer 2006 ihr Debüt als Solistin im Schleswig-Holstein Musik Festival. Im März 2007 erlangte Andrea Kim mit ihrem Duopartner Florian v. Radowitz ein Stipendium beim Deutschen Musikwettbewerb und wurde in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Im Februar 2009 gewann das Duo beim internationalen Wettbewerb "Schubert und die Moderne" in Graz den Sonderpreis für die beste Interpretation des modernen Werkes.

Andrea Kim spielt regelmäßig im Mahler Chamber Orchestra und in der Kammerphilharmonie Bremen. Im Frühjahr 2010 gründete sie ein eigenes Kammermusikfestival, das Amici Ensemble Frankfurt. Sie gastiert regelmäßig mit dem Ensemble Instrumental de Granada in Südamerika. Im November 2010 gab sie ihr Solistendebüt mit dem hr-Sinfonieorchester bei den Kasseler Musiktagen unter der Leitung von K. Järvi. Das Konzert wurde live vom Hessischen Rundfunk mitgeschnitten.

Nach ihrem Engagement als Konzertmeisterin beim Philharmonischen Orchester Lübeck und bei den Bremer Philharmonikern ist sie heute Vorspielerin der 1. Violinen im hr-Sinfonieorchester Frankfurt.

Violine

Jörg Lengersdorf

Jörg Lengersdorf begann mit sieben Jahren, Violine zu spielen. Im Alter von 15 Jahren wechselte er als Jungstudent an die MHS Köln, um bei Ch. A. Linale zu studieren. Im Jahr 1993 bekam er die Möglichkeit, ein Auslands-Semester an der European Mozart Academy in Prag zu verbringen, was ihn zur Zusammenarbeit mit Künstlern wie Denesz Szigmondy, Sandor Vegh und Ana Chumachenco führte.

Er setzte seine Studien in Utrecht bei Keiko Wataya und in Berlin bei Eberhard Feltz an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ fort. Es folgten Einladungen zu verschiedenen großen europäischen Festivals wie z. B. in Prag, Luzern und Evian.

Jörg Lengersdorf ist Gründungsmitglied des Malikian–Quartetts sowie des Settembrini-Klaviertrios.

Neben häufigen Rundfunkproduktion für den SWR, DRS und die Deutsche Welle erschien Ende 2007 eine CD mit dem „ Musikalischen Opfer“ von J. S. Bach.

Frühere CD-Produktionen enthalten Werke von Kreisler, Mozart und Brahms.

Der Geiger setzt sich sehr für neue Musik ein, was ihn zur Zusammenarbeit mit Gerd Zacher, Klaus Linder und Juan Allende-Blyn führte. Seit dem Jahr 2000 unterrichtet Jörg Lengersdorf als Dozent an der NMKS Duisburg.

Seit 2008 moderiert Jörg Lengersdorf die WDR 3-Sendung „TonArt“.

Violine

Lena Neudauer

Lena Neudauer, 1984 in München geboren, begann im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel und gab bereits mit 10 Jahren ihr erstes Konzert mit Orchester.

Mit elf Jahren kam Lena Neudauer in die Klasse von Helmut Zehetmair an das Mozarteum in Salzburg um später bei Thomas Zehetmair und zuletzt bei Christoph Poppen zu studieren.

Wertvolle Impulse erhielt sie von Felix Andrievsky, Ana Chumachenco, Midori Goto, Nobuko Imai und Seiji Ozawa. Schon früh errang Lena Neudauer internationale Aufmerksamkeit: 1995 führte sie Vivaldis Vier Jahreszeiten mit Mitgliedern der Münchner Philharmonikern in München sowie in Japan auf, 1999 erregte sie großes Aufsehen als sie den Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg nicht nur gewann, sondern als vierfache Preisträgerin ausgezeichnet wurde (1. Preis, Mozart-Preis, Richard-Strauss-Preis für die beste Interpretation des Violinkonzertes von Richard Strauss und Publikumspreis).

Seither musizierte Lena Neudauer mit Orchestern wie dem MDR Sinfonieorchester, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem Münchener Kammerorchester, den Nürnberger, Brandenburger sowie Münchner Symphonikern, dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, der Deutschen Kammerakademie Neuss, den Salzburg Chamber Soloists, dem Orchestre National de Belgique, dem Orchestra di Padova e del Veneto, der Polnischen Kammerphilharmonie, unter Dirigenten wie Christoph Poppen, Dennis Russell Davies, Mariss Jansons, David Stahl, Wojciech Rajski und Lavard Skou Larsen.

Die Konzerte von Lena Neudauer werden oftmals im In- und Ausland von Rundfunk und Fernsehen übertragen. Seit einigen Jahren widmet sich Lena Neudauer regelmäßig auch der Neuen Musik und arbeitete u.a. mit dem Ensemble Intercontemporain und Pierre Boulez sowie dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik.

In ihrer künstlerischen Tätigkeit nimmt die Kammermusik ebenfalls eine wichtige Rolle ein, was sie als Gast zu Festivals wie Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein Musik Festival, Kammermusik Festival Hohenstaufen, Gaia Kammermusikfestival Thun (Schweiz), International Pharos Chamber Music Festival (Zypern) oder Musikfestival Schloß Cappenberg führt.

Solistisch trat sie u.a. bei Braunschweig Classix, Thüringer Bachwochen, Mozartwoche Salzburg, Festival der Nationen in Bad Wörishofen, Festival Musical Olympus in St. Petersburg und dem Flandern Festival auf.

Im Mai 2010 erscheint ihre Debut-CD bei Hänssler Classic gemeinsam mit der Deutschen Radio Philharmonie unter der Leitung von Pablo Gonzalez mit Einspielungen aller Werke für Violine und Orchester von Robert Schumann. Sie begeistert und fasziniert mit der „Wahrhaftigkeit ihres Ausdrucks, der Reife ihrer künstlerischen Gestaltung sowie mit ihrem Verständnis für musikalisch-seelische Dimensionen“.(SVZ) Lena Neudauer spielt auf einer Geige von Lorenzo Guadagnini aus dem Jahr 1743.

Violine

Rahel Rilling

Rahel Rilling, geboren in Stuttgart, entstammt einer Musikerfamilie und erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von 4 Jahren. Sie studierte bei Wolf-Dieter Streicher in Stuttgart, bei Yair Kless in Tel Aviv, bei Michael Mücke an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und bei Nora Chastain an der Musikhochschule Zürich/Winterthur.

Rahel Rilling spielt immer wieder bei den Berliner Philharmonikern und war 3 Jahre als stellvertretende Stimmführerin der 2. Violinen beim Sinfonieorchester des NDR Hamburg angestellt.

Von dieser Anstellung löste sie sich 2008 und ist nun in verschiedenen Formationen tätig, z. B. als Konzertmeisterin im Bach-Collegium Stuttgart oder als Stimmführerin der 2. Violinen an der Komischen Oper Berlin.

Ihre Hauptaktivitäten liegen allerdings im solistischen und kammermusikalischen Bereich. Rahel Rilling ist zu Gast bei diversen Festivals in den USA, Südamerika, Europa und Asien.

2006 gründete sie ihr eigenes Kammermusik Festival Hohenstaufen bei Stuttgart.

Violinkonzerte von Bach bis Berg, vom Barock bis zur Moderne führen sie ins In- und Ausland. Als Solistin konzertierte sie zuletzt mit dem Orquestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi,  dem Stuttgarter Kammerorchester, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, sowie dem Simon Bolivar Orchester Caracas in Venezuela, wo sie auch regelmäßig Meisterkurse gibt.

Konzerte mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz sind geplant.
Rahel Rilling ist glücklich, eine Violine von Tomaso Balestrieri, Cremona aus dem Jahre 1767 spielen zu können.

Violine

Francesco Sica

Francesco Sica wurde 1985 in einer Musikerfamilie in Catania, Italien geboren.

Im Alter von acht Jahren begann er das Violinstudium bei Prof. Vito Imperato. 2003 schloss er sein Studium am Konservatorium Vincenzo Bellini in Catania mit Auszeichnung ab. Es folgte ein Aufbaustudium bei Prof. Felice Cusano an der Musikhochschule in Fiesole-Firenze.

Francesco Sica ist Gewinner verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, unter anderem des bedeutenden Wettbewerbs “Città di Vittorio Veneto” 2007, des 1. Preises beim Internationalen Wettbewerb “Campochiaro” in Pedara im Fach Violine Solo und Kammermusik (2004 und 2006), sowie des 1. Preises beim “Concorso A.M.A. Calabria" (2005).

Zahlreiche Meisterkurse ergänzen seine Ausbildung, so bei Stefano Pagliani, Daniel Rowland, Stephan Milenkovich, Sergey Girshenko, Menahem Pressler, Ralf Gothoni, Eberald Feltz, Valentin Erben, Niklas Schmidt und Ivry Gitlis.

Francesco Sica spielte 2 Jahre erst als Tutti und dann als Stimmführer der zweiten Geigen im Theater Massimo Bellini in Catania. Er spielte beim Maggio Musicale Fiorentino mit und machte verschiedene Tourneen mit dem World Youth Orchestra.

Seit Oktober 2009 studiert er in der Klasse von Priya Mitchell an der Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst in Frankfurt am Main. Zudem studiert er seit Oktober 2011 Kammermusik im renommierten Reina Sofia-Institut in Madrid in der Klasse von Prof. Gothoni.

Seit 2010 spielt Francesco Sica mit dem Trio Monte, das neben Rundfunkmitschnitten in WDR, SWR und Deutschlandfunk auch in der Londoner Wigmore Hall und in der Laeiszhalle Hamburg zu hören war. Sie waren des Weiteren Gast mehrerer bedeutender Festivals, wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Osnabrücker Kammermusik-Festival. Im Sommer 2011 wurden sie in der Reihe „Aufgehende Sterne“ zum Mozartfest in Würzburg, zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und zum Stift-Festival in den Niederlanden eingeladen.

Violine

Anna Steckel

Anna Theresa Steckel (*1985) begann im Alter von acht Jahren mit dem Violinspiel. Ihre Lehrer waren Christa Schmitt-Rink, Sebastian Schmidt und Prof. Ulf Hoelscher. Seit 2005 studiert sie bei Prof. Antje Weithaas an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin.

Weitere musikalische Anregungen erhielt sie von Thomas Brandis, Kolja Blacher, Donald Weilerstein, Shmuel Ashkenasi, Zakhar Bron, Thomas Zehetmair und Stephan Picard und von Mitgliedern des Orpheus Quartetts, Melos Quartetts, Mandelring Quartetts, Kuss Quartetts und Vogler Quartetts.

Als Kammermusikerin spielt sie im von ihr gegründeten Arsis Quartett und zusammen mit ihrem Bruder Julian und dem Pianisten Stephan Rahn im Maechler Trio. Darüber hinaus konzertiert sie regelmäßig mit dem Pianisten Paul Rivinius und spielte Kammermusik mit Diemut Poppen, Isabel Charisius, Maximilian Hornung, Sebastian Klinger, Daishin Kashimoto, Tianwa Yang, Antoine Tamestit und Claudio Bohórquez.

Sie war Mitglied im Bundesjugendorchester, Konzertmeistern des Sinfonieorchesters der Academia de Santander 2008 und 2009 und spielt zurzeit regelmäßig Aushilfe bei der Kammerakademie Potsdam/Ensemble Oriol. 2009 wurde sie als Akademistin des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks aufgenommen.

Sie ist mehrfache Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“ in den Wertungen Klavier, Violine und Kammermusik. So gewann sie mit ihrem Streichquartett, ihrem Duo und zuletzt 2004 in der Wertung Violine solo einen 1. Bundespreis. 2008 wurde sie mit dem 3. Preis des Lions-Musikpreises ausgezeichnet.

Es liegen Produktionen und Mitschnitte beim Südwestrundfunk, dem Saarländischen Rundfunk und Bayerischen Rundfunk vor.

Anna Theresa Steckel führt eine rege Konzerttätigkeit durch viele Städte Deutschlands und trat auf zahlreichen Festivals in Europa und Asien auf. Als Solist war sie zu Gast bei der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, dem Minsker Kammerorchester, dem Homburger Kammer-Sinfonie-Orchester und dem Euroklassik-Festival-Orchester Pirmasens.

Von 2005 bis 2009 wurde sie von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung gefördert. Außerdem wurde sie 2008 als Stipendiatin in die Förderung des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now, Berlin, e.V. aufgenommen und 2009 als Stipendiatin der Villa Musica Rheinland-Pfalz.
Als Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Anna Theresa Steckel seit 2005 eine Violine von Enrico Rocca (Genua 1900).

Viola

Federico Bresciani

Der Italiener Federico Bresciani wurde 1988 auf Sardinien geboren. Im Alter von 4 Jahren erhielt er seinen ersten Geigenunterricht – schon bald wurde sein großes musikalisches Talent erkannt.

Acht Jahre später begann er sein Studium am „Conservatorio di Musica“ in Cagliari bei Attilio Motzo, wo er 2007 seinen Abschluss mit Auszeichnung ablegte. Daraufhin zog er nach Wien, um seine Studien am dortigen Konservatorium beim Konzertmeister der Wiener Symphoniker Florian Zwiauer fortzusetzen.

Zwei Jahre später wechselte er zur Bratsche und wurde hierfür von Gertrud Weinmeister in ihre Klasse aufgenommen.

Federico Bresciani ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie z.B. beim “Rassegna d’Archi di Vittorio Veneto” in Italien und dem Wettbewerb “Nuovi Orizzonti” in der Toskana. Es folgten regelmäßige Auftritte als Solist und Kammermusiker in ganz Europa.

Er wirkte außerdem in vielen Orchestern mit, wie beispielsweise dem Italienischen Jugendorchester (als Konzertmeister), dem “Symphonica d’Italia” (Chefdirigent Lorin Maazel), dem Kammerorchester “Spira Mirabilis”, "Concentus Musicus Wien" und dem "Gustav Mahler Jugendorchester".

Seit 2011 ist Federico Bresciani stellvertretender Solobratscher des Frankfurter Opern- und Museumsorchester.

Viola

Martin von der Nahmer

Martin von der Nahmer wurde 1978 in Wuppertal geboren. Er bekam seinen ersten Violinunterricht bei Frau Maria Scabados in Wuppertal. Mit elf Jahren wechselte er zur Bratsche und zu seinem neuen Lehrer Prof. Konrad Grahe in Essen.

1995 erhielt er mit seinem Streichquartett den ersten Preis im Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" sowie den zweiten Preis beim internationalen "Charles Hennen-Concours" in Holland. Es folgten Konzertreisen nach Atlanta und Tokio.

1998 erhielt er den ersten Preis im Bundeswettbewerb  "Jugend Musiziert" in der Wertung Viola Solo sowie den westfälischen Sparkassenpreis.

Er studierte bei Hartmut Rohde an der Universität der Künste Berlin, wo er 2004 seinen Abschluss machte. Er ist Preisträger beim „Internationalen Musikwettbewerb Markneukirchen“ sowie beim Wettbewerb der Deutschen Violagesellschaft.

Martin von der Nahmer trat solistisch mit Orchestern wie der Philharmonia Hungarica, den Bergischen Symphonikern sowie dem Landesjugendorchester NRW auf.

Er sammelte künstlerisch wichtige Erfahrungen und Impulse bei Meister- und Kammermusikkursen von Hatto Bayerle, Wolfram Christ, Hariolf Schlichtig und Thomas Riebl.

Seit 2004 ist Martin von der Nahmer Mitglied der Berliner Philharmoniker. Außerdem unterrichtet er als Assistent von Prof. Hartmut Rohde an der Universität der Künste Berlin.

Viola

Benjamin Rivinius

Benjamin Rivinius, 1976 im Saarland geboren, ist ein vielseitiger Musiker und fest im Musikleben verankert. Von 1997 bis 2003 studierte er bei Prof. Hariolf Schlichtig in München, wo er sein Konzertdiplom mit Auszeichnung absolvierte und sein Studium nach der Meisterklasse abschloss. Zu dieser Zeit war Benjamin Rivinius Mitglied des „Gustav-Mahler-Jugendorchesters“ und Solobratscher des „European Union Youth Orchestra“. 2001 war er Preisträger beim Internationalen Musikwettbewerb in Markneukirchen. Im gleichen Jahr wurde er mit dem Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet und in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen.

Mit seinen Brüdern Paul, Gustav und Siegfried bildet er das „Rivinius Klavierquartett“, welches seit vielen Jahren erfolgreich konzertiert. Ferner ist er ständiger Gast bei internationalen Kammermusikfestivals, so z.B. beim Rheingau Musik Festival, in Moritzburg, Plön oder auch beim Megaron Festival Athen, wo er u. a. mit Leonidas Kavakos musizierte.

Seit 2002 unterrichtet Benjamin Rivinius zunächst an der Musikhochschule „Hanns-Eisler“ in Berlin und seit kurzem an der Hochschule für Musik Saar. Auch an der „Villa Musica“ ist er seit einigen Jahren Dozent, wo er mit jungen talentierten Nachwuchskünstlern zusammenarbeitet und mit dem „Ensemble Villa Musica“ kammermusikalisch aktiv ist.

In den Jahren 2000/01 war Benjamin Rivinius Solobratscher der Camerata Salzburg unter Sir Roger Norrington, von 2001 bis 2005 1. Solobratscher des Konzerthausorchesters Berlin (ehemals „Berliner Sinfonie-Orchester“) und im Februar 2005 wurde er 1. Solobratscher des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken. Nach der Fusion des Orchesters mit dem SWR-Rundfunkorchester Kaiserslautern zu Beginn der Saison 2007/08 wurde er in gleicher Funktion Mitglied der Deutschen Radio Philharmonie.

Benjamin Rivinius spielt eine Viola von Wolfgang Scharff und Bögen von Sebastian Dirr.

Viola

Daniel Röhn

Daniel Röhn, 1979 geboren, führt in dritter Generation eine musikalische Familientradition weiter, die sein Großvater Erich Röhn als Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler begann. Einer frühen geigerischen Ausbildung durch seinen Vater Andreas Röhn  folgte ein Studium bei Ana Chumachenco an der Münchner Musikhochschule.

Als Solist konzertierte Daniel Röhn mit zahlreichen Orchestern (z.B. Radio Symphonieorchester Stuttgart, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Königliche Philharmoniker Stockholm) in vielen europäischen Ländern, den USA, Mexiko und Asien. Zu den Dirigenten, mit denen er  dabei  zusammenarbeitete, gehören u.a. Ion Marin, Gustavo Dudamel und Riccardo Muti. Lorin Maazel engagierte ihn für die Mozartfestpiele in Würzburg, Esa-Pekka Salonen für „Tonsättarfestivalen“ für zeitgenössische Musik in Stockholm. Er spielte und dirigierte das Brahms Konzert im Kultur- und Kongresszentrum Luzern und war als Kammermusiker bei verschiedenen Festivals zu Gast (Rheingau, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Deauville etc.). Im Namen der „rising stars“ führte ihn eine Tournee durch viele der bedeutenden Konzertsäle Europas und in die Carnegie Hall.

Seiner Debütaufnahme mit dem Mendelssohn Violinkonzert folgte eine  CD mit Werken von Schubert, Paganini und Waxman mit Milana Chernyavska am Klavier. Sie wurde mit dem diapason d’or ausgezeichnet. Unter seinen Arrangements erfreut sich besonders seine „Mozart Opern Suite“ für zwei Violinen großer Beliebtheit.

Viola

Pauline Sachse

Pauline Sachse studierte Bratsche bei Tabea Zimmermann an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 2003 studierte sie zudem an der Yale University USA bei Jesse Levine und Peter Oundjian.

Meisterkurse absolvierte sie bei Gidon Kremer, Thomas Riebel, Wolfram Christ, Hatto Beyerle, Jean Sulem, Hartmut Rohde und Jürgen Kussmaul. 2002 gewann sie den 1. Preis beim Lenzewski-Wettbewerb in Frankfurt und einen 2. Preis beim internationalen Joseph Joachim Kammermusikwettbewerb mit dem Athena Quartett, mit welchem sie eine CD für den SWR einspielte. Ihre kammermusikalische Ausbildung erhielt sie beim Alban Berg-Quartett in Köln. Als Stipendiatin der Jütting Stiftung gab sie mehrere Sonatenabende und spielte 2002 im Rahmen der Reihe Musikdebüt des SWR Fernsehen.

Orchestererfahrung sammelte Pauline Sachse durch Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester, dem Mahler-Jugendorchester, sowie durch Aushilfstätigkeit bei den Berliner Philharmonikern, dem Mahler Chamber Orchestra, dem RSO-Frankfurt und beim Ensemble Modern.

Pauline Sachse wirkte an Violaabenden im Konzerthaus Berlin und in der Alten Oper Frankfurt mit. Sie war zu Gast beim Festival d'Aix-en-Provence, dem „Heidelberger Frühling“ und dem Projekt "Chamber Music Connects the World" der Kronberg Academy. Als Solistin war sie u. a. mit den Magdeburger Philharmonikern, der Baden Badener Philharmonie und dem Yale Chamber Orchestra zu hören. Neben ihrer solistischen Tätigkeit ist Pauline Sachse eine begeisterte Kammermusikerin und spielte als solche mit Isabelle Faust, Steven Isserlis, Tabea Zimmermann, Christoph Richter, Gidon Kremer und Mitgliedern des Beaux-Art-Trios.

Seit 2008 ist sie Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Außerdem ist Pauline Sachse seit 2010 Solobratscherin im Rundfunk Sinfonieorchester Berlin.

Viola

Andreas Willwohl

Andreas Willwohl wurde 1975 in Erfurt geboren und begann mit 6 Jahren, Violine zu spielen. In seiner Abiturzeit am Spezialgymnasium für Musik „Schloß Belvedere“ Weimar wechselte er zur Viola und wurde Schüler von Alfred Lipka. 1996 begann er sein Studium an der Weimarer Hochschule für Musik „Franz Liszt“ und führte es nach einem Jahr an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin beim gleichen Lehrer fort.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt er u.a. von Christoph Poppen, Eberhard Feltz, Norbert Brainin und Kim Kashkashian.

Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Yehudi Menuhin Stiftung „live music now“.

Von 1996 bis 2003 war Andreas Willwohl Bratscher im Faust Quartett, das durch mehrere erste Preise bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurde und eine Vielzahl von Konzerten, Rundfunkproduktionen und Konzertmitschnitten spielte.

Andreas Willwohl war Gast mehrer internationaler Musikfestivals (Schloss Konzerte Thun, Schleswig-Holstein Musik Festival, Festspiele Mecklenburg Vorpommern) und spielte als Kammermusikpartner mit Thomas Brandis, Wolfgang Böttcher, Pascale Devoyon, Erez Ofer, Michael Sanderling, Sebastian Klinger und Dimitri Ashkenazy.

Als Solist trat Andreas Willwohl mehrfach mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski auf und spielte eine Vielzahl von Recitals mit seinem Pianisten Daniel Heide.

Seit Oktober 2001 ist Andreas Willwohl Solobratscher im Rundfunk Sinfonieorchester Berlin.

 

Violoncello

Konstanze von Gutzeit

Die Cellistin Konstanze von Gutzeit machte kürzlich als 3. Preisträgerin des Grand Prix Emanuel Feuermann im November 2010 auf sich aufmerksam. Dieser Preis ist einer von vielen, den die junge Künstlerin gewonnen hat, seit sie im Alter von 12 Jahren ihr Debüt als Solistin gab.

Neben zahlreichen ersten Preisen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewann sie im Jahre 2001 als jüngste Teilnehmerin den 1. Preis in der Kategorie Violoncello sowie den „Großen Preis“ aller Wertungen beim österreichischen Wettbewerb „Gradus ad Parnassum“. Beim Domenico-Gabrielli-Wettbewerb 2007 in Berlin wurde sie mit dem ersten Preis ausgezeichnet, ebenso wie beim „International Gianni Bergamo Classic Music Award“ 2008. Im Jahre 2009 erhielt sie dann den „International Suggia Prize“ der Stiftung Casa da Musica in Portugal. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2010 wurde sie in der Kategorie Violoncello solo mit einem Stipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichet und in die 55. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.

Geboren 1985 in Bochum, begann Konstanze mit dem Cellospiel im Alter von 3 Jahren auf einer umgebauten Bratsche. Ab ihrem 13. Lebensjahr studierte sie als Jungstudentin bei Heinrich Schiff in Wien und setzte dann 2005 ihr Studium bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin fort. Meisterkurse besuchte sie unter anderem bei David Geringas, Frans Helmerson, Gary Hoffman und Antonio Meneses.

Konstanze von Gutzeit konzertierte bereits mit den Bochumer Sinfonikern, dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, dem Wiener und Stuttgarter Kammerorchester, dem Bruckner-Orchester Linz sowie dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt unter einigen anderen. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Michael Hofstetter, Kurt Masur, Marek Janowski und Michael Sanderling zusammen. Konzerteinladungen führten die junge Cellistin in zahlreiche europäische Länder sowie nach Japan, USA und nach Costa Rica. Sie trat bei namhaften Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Brucknerfest Linz und dem International Kyoto Music Student's Festival auf.

Konstanze von Gutzeit spielt ein Instrument von Gioffredo Cappa aus dem Jahre 1677, das ihr von der Schulte-Uentrop-Stiftung zur Verfügung gestellt wird.

Violoncello

Stefan Heinemeyer

Der 1980 in Berlin geborene Cellist Stefan Heinemeyer begann seine musikalische Ausbildung bereits mit vier Jahren. Er begann sein Studium an der Universität der Künste  in der Celloklasse von Prof. Markus Nyikos, unterbrochen von einem Auslandsaufenthalt in Prag bei Prof. Stanislav Apolín. Bei vielen Meisterkursen u. a. bei Arto Noras, Z. Nelsova und  G. Sebok vertiefte er seine Ausbildung.

Im Jahre 2001 errang Stefan Heinemeyer beim internationalen Musikwettbewerb Markneukirchen den ersten Preis. Als Solist konzertierte er u.a. mit den Berliner Symphonikern, der Vogtlandphilharmonie, dem Staatstheater Plauen-Zwickau and dem National Orchestra of Malta.

Als Cellist im Atos-Trio gewann er beim Internationalen Wettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne 2006 in Graz den ersten Preis. Als Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs im Jahre 2004 wurde das ATOS Trio für die Saison 2005/2006 in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. 2007 gewann das Trio beim „International Chamber Music Competition Melbourne“ sowohl den Grand Prize, den ersten Preis in der Wertung Klaviertrio, den „Musica Viva Tournee Preis“ als auch den Publikumspreis. Nur wenig später wurde ihnen der Kalichstein-Laredo-Robinson International Trio Award verliehen, verbunden mit einer Tournee durch die wichtigsten Musikzentren der USA.  Es spielte mit dem Akademischen Orchester Bonn und war beim Schleswig-Holstein Musikfestival,  den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern  und den Ludwigsburger Schlossfestspielen zu Gast.

Für 2010 und 2011 wurde das ATOS Trio als New Generation Artists der BBC ausgewählt. Stefan Heinemeyer spielt auf einem Cello von Paolo Antonio Testore (Mailand 1747), welches ihm die Deutsche Stiftung Musikleben zur Verfügung stellt.

Violoncello

Felix Nickel

Felix Nickel wurde 1976 in Hamburg geboren. Seine cellistische Ausbildung erhielt er u. a. bei Bernhard Gmelin (Musikhochschule Hamburg), Hans- Christian Schweiker (Musikhochschule Aachen) und Paul Katz (New England Conservatory, Boston). Er ist mehrfacher erster Bundespreisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert" und gewann 1998 einen ersten Preis beim Elise Meyer-Wettbewerb in Hamburg.

Meisterkurse führten ihn zu Begegnungen mit Künstlern wie z. B. Janos Starker, Itzhak Perlman, György Kurtag, Donald Weilerstein und Mitgliedern des Alban Berg- und Cleveland-Quartett.

Von 2000 bis 2008 war Felix Nickel Cellist des Kuss Quartetts, mit dem er 2002 den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs sowie den ersten Preis des internationalen Borciani-Wettbewerb zuerkannt bekam. Das Quartett bestreitet eine intensive Konzerttätigkeit, außer in Europa auch in den USA, Japan und Australien. Es ist regelmäßiger Gast in bedeutenden Sälen wie der Philharmonie Köln, Concertgebouw Amsterdam, Wigmore Hall London sowie auf den großen Festivals, z.B. in Salzburg, Edinburgh und Schwarzenberg (Schubertiade). Künstlerische Zusammenarbeit verbindet das Quartett u. a. mit Kim Kashkashian, Sharon Kam, Udo Samel und dem Komponisten und Klarinettisten Jörg Widmann. Im Herbst 2007 erschien die CD „Bridges“ – Renaissance trifft Moderne –, die den Beginn eines langfristigen und exklusiven Vertrags des Kuss Quartetts mit SonyBMG markierte.

Seit Janaur 2009 ist Felix Nickel Solocellist im Orchester der Komischen Oper Berlin.

Violoncello

Julian Steckel

1982 geboren, begann Julian Steckel im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel und zählt heute zu den gefragtesten und vielseitigsten Musikern seiner Generation.
Nach langen Jahren bei Ulrich Voss studierte Julian Steckel bei Gustav Rivinius in Saarbrücken, Boris Pergamenschikow in Berlin und Heinrich Schiff in Wien. Zurzeit vervollständigt er sein Studium bei Antje Weithaas in Berlin.
Nach zahlreichen früheren Wettbewerbserfolgen (Deutscher Musikwettbewerb, Lutoslawski, Casals, Rostropowitsch, Feuermann Competitions) gewann er 2010 beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München den 1. Preis, den Publikumspreis, den Preis des Münchener Kammerorchesters und den Oehms- Classics Sonderpreis. 2007 erhielt er den Borletti-Buitoni-Trust Fellowship Award in London.
Als Solist konzertierte er mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Rundfunksinfonieorchestern Berlin, Stuttgart, Saarbrücken, Kopenhagen und Warschau, dem Orchestre de Paris, der Kremerata Baltica, dem Franz-Liszt Kammerorchester Budapest und den Züricher und Stuttgarter Kammerorchestern unter Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Christopher Hogwood, Heinrich Schiff, Andrey Boreyko, Yuri Simonov, Christian Arming, Michael Sanderling, Yoel Levi und John Storgards.
Seine besondere Leidenschaft gilt der Kammermusik.  Gemeinsam trat er mit so renommierten Musikern wie Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Isabelle Faust, Sarah Chang, Yuri Bashmet, Gustav Rivinius, Alexander Lonquich, dem Quatuor Ebène, dem Vogler Quartett, dem Guarneri Quartett und dem Talich Quartett auf und wurde von zahlreichen internationalen Festivals eingeladen, darunter vom Festival „Spannungen“ in Heimbach,  den Festivals in Luzern, Ludwigsburg, Bonn, Schwetzingen, Zermatt, Mondsee, Cambrai und Menton. Weitere Auftritte als Solist und Kammermusiker führten ihn in die Berliner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin, den Herkulessaal und die Philharmonie am Gasteig in München, die Laeiszhalle in Hamburg, den Salle Pleyel und das Théâtre du Châtelet in Paris, die Tonhalle Zürich, das KKL Luzern und das Seoul Arts Center.

Seine Aufnahme aller Werke für Cello und Klavier von Mendelssohn-Bartholdy für Avi-Music, gemeinsam mit seinem ständigen Duo-Partner Paul Rivinius wurde von der Fachpresse einhellig als Referenzeinspielung gefeiert und international mehrfach ausgezeichnet. Beim gleichen Label werden 2011 die Cellokonzerte von Goldschmidt, Korngold und Blochs "Schelomo" mit der Rheinischen Philharmonie Koblenz und Daniel Raskin erscheinen, sowie mit Paul Rivinius Werke von Saint-Saens, Debussy, Fauré, Poulenc und Boulanger.
Julian Steckel ist Mitglied des Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado, Solocellist des Rundfunksinfonieorchesters Berlin und ab Sommersemester 2011 Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Er spielt ein Instrument von Urs W. Mächler (Speyer 2005).

Kontrabass

Holger Philipsen

Holger Philipsen, geb. 1975, studierte in Stuttgart bei Prof. Ulrich Lau und in Mainz bei Prof. Martin Dobner. Erste Orchestererfahrung sammelte er im Landesjugendorchester Baden-Württemberg und in der Jungen Deutschen Philharmonie.

Als Gründungsmitlied der Ensembles „Arundo“ (Barock) und „Zementwerk“ (zeitgenössische Musik) engagierte er sich früh in der Kammermusik, komplettiert durch seine Mitgliedschaft im „Mithras-Oktett“ (2002-2008).

Während seines Studiums absolvierte Holger Philipsen ein Praktikum im SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden Freiburg. Daran anschliessend (2002) trat er seine Stelle im Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken an.

Seit der Fusion mit dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern im Jahre 2007 ist er in gleicher Funktion Mitglied der Deutschen Radiophilharmonie.

Flöte

Natasa Maric

Natasa Maric ist in Novi Sad, Serbien, geboren. Nach dem Studium in ihrem Heimatland setzte sie ihre musikalische Ausbildung bei Prof. Renate Greiss-Armin in Karlsruhe und schließlich bei Prof. Felix Renggli in Basel fort, wo sie ein Solistendiplom erhielt.

1999-2001 war sie Soloflötistin im Philharmonischen Orchester Freiburg und im Jahr 2002 beim Orchestra di Pomeriggi musicali in Mailand. Außerdem spielte sie in zahlreichen anderen Orchestern, u.a. dem Münchener Kammerorchester und dem Concertgebouw Orchester, mit Dirigenten wie Michael Gielen, Jonathan Nott, Heinz Holliger, Peter Eötvös, Pierre Boulez und Mariss Jansons. Regelmäßig spielt sie im SWR Sinfonieorchester Freiburg/Baden Baden.

Als Solistin und Kammermusikerin trat sie bei zahlreichen Festivals und diversen Konzertreihen auf - Berliner Festwochen, Musikfestival Davos, Ludwigsburger Festspiele, Musica Strasbourg, Schleswig-Holstein Musik Festival, Märzmusik Berlin, Wien moderne... Ihr Interesse für die zeitgenössische Musik führte sie zu verschiedenen Ensembles (KNM Berlin, Ascolta Stuttgart, Ensemble Resonanz Hamburg, Klangforum Wien), und seit 2006 ist sie festes Mitglied im Ensemble Contrechamps in Genf.

Im Jahr 2006 war sie als Gastprofessorin an der Musikhochschule Mainz tätig. Zur Zeit unterrichtet sie an der Musikhochschule in Essen und an dem Conservatoire populaire in Genf.

Oboe

Miriam Wrieden

Miriam Wrieden wurde 1978 in Hamburg geboren und studierte bei Prof. Klaus Becker an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Während des Studiums spielte sie im Verbier Festival Youth Orchestra, der Sommerakademie des Bayerischen Rundfunks unter Mstislav Rostropowitsch. Mit Kommilitonen gründete sie das Bläseroktett der HfMT Hannover, mit dem sie zahlreiche Konzerte bestritt und in der Sendung „ Start- Junge Künstler“ des NDR auftrat.  Ihr Konzertexamen absolvierte sie mit Auszeichnung im Februar 2006 im Rahmen des Musikfestivals Niebüll/Schleswig-Holstein mit Mitgliedern der Radio-Philharmonie Hannover des NDR.

Auf Meisterkursen mit Nicholas Daniel, Ingo Goritzki, Stefan Schilli, Klaus Thunemann oder Heinz Holliger bekam sie weitere Anregungen.

Als Kammermusikerin ist sie Gast bei namenhaften Festivals wie dem Menuhin Festival Gstaad/Schweiz, den Osnabrücker Kammermusiktagen, dem Schleswig- Holstein- und dem Rheingau- Musikfestival oder dem Musikfest Bergen/Norwegen. Als Solistin trat sie mit dem Orchester der Komischen Oper auf sowie mit dem Kammerorchester Berlin.

Miriam Wrieden ist ständiger Gast  in zahlreichen Kammerorchestern und –ensembles, wie dem Ensemble Resonanz Hamburg, der Deutschen Kammerakademie Neuss, dem Solistenensemble Kaleidoskop, dem Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach unter der Leitung von Hartmut Haennchen, dem Kammerorchester Berlin, dem Absolute Ensemble unter der Leitung von Kristjan Järvi, der Kammersinfonie Berlin sowie dem Leipziger Kammerorchester. Mit letzteren beiden bestritt sie zahlreiche CD- Einspielungen.

Als Solo- Oboistin war Miriam Wrieden zu Gast in der Staatskapelle Berlin, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem RSB, der Deutschen Oper Berlin, dem NDR- Sinfonieorchester Hannover, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Bayerischen Staatsorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie oder dem Staatsorchester Hamburg.

2010 gründete sie mit Kollegen die Kammermusikformation „ensembleKOM“, mit dem sie zahlreiche Konzerte bestreitet.

Seit 2004 ist Miriam Wrieden Solo-Oboistin des Orchesters der  Komischen Oper Berlin.

Klarinette

Johannes Gmeinder

Johannes M. Gmeinder wurde 1976 in Konstanz am Bodensee geboren und erhielt im Alter von 8 Jahren seinen ersten Klarinettenunterricht.

Nach Studien an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen bei Prof. Waldemar Wandel und an der Universität der Künste Berlin bei Prof. François Benda wurde Johannes M. Gmeinder 1996 Mitglied der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.

Johannes M. Gmeinder besuchte Meisterkurse bei Prof. Hans Deinzer und Prof. Francois Benda. 1994 erhielt er ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg und war seit 1998 Stipendiat der rheinland-pfälzischen Landesstiftung „Villa Musica“.

Als Solo-Klarinettist spielte Johannes M. Gmeinder regelmäßig in Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Bamberger Symphonikern, den Münchner Philharmonikern, den Symphonieorchestern des Westdeutschen- und des Bayerischen Rundfunks, der NDR Radiophilharmonie Hannover sowie den Berliner Philharmonikern.

Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Zubin Metha, Günter Wand, Mariss Jansons, Lorin Maazel, Christian Thielemann, Bernard Haitink, Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle oder Paavo Järvi.

1999 wurde Johannes M. Gmeinder Solo-Klarinettist des Opern- und Museumsorchesters Frankfurt/Main.

Als Solist und Kammermusiker ist Johannes M. Gmeinder regelmäßiger Gast bei zahlreichen Festivals wie den Schwetzinger Festspielen oder den Weilburger Schlosskonzerten.

Seine erfolgreiche pädagogische Arbeit begann 2001 mit Lehraufträgen an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt/Main, 2003 an der Universität der Künste Berlin sowie ab 2004 an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim.

Seit 2004 war Johannes M. Gmeinder Professor für Klarinette an der Hochschule für Musik Mainz und wurde 2009 als Professor für Klarinette und Kammermusik an die Hochschule für Musik Saar berufen.

Fagott

Guilhaume Santana

Der in 1982 geborene Franzose erhielt Violin- und Fagottunterricht am Musikkonservatorium seiner Heimatstadt Toulouse. Es folgten Studien in Paris, Düsseldorf, Hannover (Prof. Dag Jensen, Laurent Lefevre) und an der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.

Er bekam 2005 den "Felix-Mendelssohn-Bartholdy Preis" der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, und ist 1. Preisträger beim 7. Musikwettbewerb der Jungen Interpreten in Wattrelos, Frankreich.

Seit 2007 ist Guilhaume Santana Solo-Fagottist der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.

Auf Einladung Claudio Abbados wirkt Guilhaume Santana seit 2007 als Solofagottist im renommierten Lucerne Festival Orchestra sowie im Orchestra Mozart in Italien. Er arbeitete außerdem für einige Projekte zusammen mit dem Mahler Chamber Orchestra.

Als Solist spielte er mit den Münchner Symphonikern, dem Sinfonia Varsovia, der Deutschen Radio Philharmonie; 2011 erschien die Sinfonia Concertante KV 297b mit dem Orchestra Mozart unter der Leitung von Claudio Abbado (Deutsche Grammophon).

Seine aktive kammermusikalische Tätigkeit führte ihn auf berühmte Bühnen – den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, die Carnegie Hall in New York und die Concertgebouw in Amsterdam – mit Partnern wie Albrecht Mayer, Emmanuel Ax, Till Fellner, Kolja Blacher, Giuliano Carmignola und Sabine Meyer mit ihrem Bläserensemble.

Guilhaume Santana wurde 2011 zum Professor für Fagott an der Hochschule für Musik Saar berufen. Weitere Lehrtätigkeiten führen ihn an die Musikhochschule Freiburg im Breisgau, ins Orchesterzentrum NRW, sowie zu Meisterkursen in Europa und Japan.

Klavier / Horn

Paul Rivinius

Paul Rivinius erlernte fünfjährig das Klavierspiel und bekam im Alter von zehn Jahren den ersten Hornunterricht bei Manfred Neuman in Saarbrücken.

Später wurde er Mitglied im Landesjugendorchester des Saarlandes und im  Bundesjugendorchester und gewann 1987 den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. In Frankfurt studierte Paul Rivinius bei Prof. Marie-Luise Neunecker und sammelte in dieser Zeit weitere Orchestererfahrung an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg sowie als Solo-Hornist im Gustav-Mahler-Orchester unter Claudio Abbado und im Luzerner Festspiel-Orchester unter Charles Dutoit.

Seine pianistische Ausbildung erhielt er bei Raymund Havenith und Gerhard Oppitz. Als Mitglied im 1986 gegründeten Clemente Trio gewann er unter anderem den renommierten ARD-Wettbewerb in München und wurde für die „Rising Stars“-Serie der European Concert Hall Organisation nominiert. Damit verbunden waren Auftritte in einigen der wichtigsten Konzertsälen der Welt, so u. a. in der Carnegie Hall New York und in der Wigmore Hall London. Außerdem spielt Paul Rivinius mit seinen Brüdern im „Rivinius Klavier-Quartett“. Seit 2004 ist er zudem Pianist des Mozart Piano Quartet. Zahlreiche Rundfunk- und CD- Produktionen dokumentieren seine künstlerische Arbeit.

Paul Rivinius unterrichtet als Professor für Kammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

Klavier

Maria Ollikainen

Maria Helena Ollikainen, geboren 1977 in Espoo/Finnland, erhielt im Alter von 5 Jahren ihren ersten Klavierunterricht und war dort von 1988–1995 Schülerin von Liise Pohjola an der Sibelius-Akademie. 1998 schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. 1995-98 studierte sie mit einem Stipendium der Finnischen Akademischen Stiftung an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe bei Wolfgang Manz. Von 1998 bis 2001 absolvierte sie ihr Konzertexamen bei Lazar Berman an der Hochschule für Musik “Franz Liszt” in Weimar.

Im Laufe ihrer Karriere erhielt Maria Ollikainen zahlreiche Auszeichnungen. 1999 wurde sie Stipendiatin von “Villa Musica”, Stiftung des Landes Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2000 gewann sie den Förderpreis der finnischen Stiftung “Pro Musica”. Bei mehreren internationalen Wettbewerben (u. a. Porto, Barcelona und Kuhmo/Finnland) gewann sie Preise und Sonderauszeichnungen. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2007 wurde sie mit einem Stipendium ausgezeichnet.

Maria Ollikainen belegte Meisterkurse u. a. bei András Schiff, György Sebök, Pascal Devoyon und Lazar Berman und bekam kammermusikalische Impulse von Thomas Brandis, Hariolf Schlichtig, Kim Kashkashian und Boris Pergamenschikow. Sie konzertierte als Solistin und Kammermusikerin in Finnland, Schweden, Estland, Deutschland, der Schweiz und der Tschechischen Republik. Dabei trat sie u. a. beim Helsinki Festival 1995, bei den Berliner Festwochen 2000 und 2001, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern 2002, Kuhmo Chamber Music Festival, Prager Frühling auf. Zahlreiche Fernseh- und Rundfunkaufnahmen in Finnland und Deutschland (NDR, SWR, DeutschlandRadio) folgten. Im Dezember 2001 debütierte sie beim NDR-Sinfonieorchester Hamburg als Solistin.

Von 2005 bis 2008 war Maria Ollikainen als Dozentin an der Musikhochschule Mainz tätig. Von 2007 bis 2009 arbeitete sie als Dozentin an der Hochschule Luzern.

Mezzosopran

Olivia Vermeulen

Die niederländische Mezzosopranistin Olivia Vermeulen begann ihr Gesangsstudium 2000 an der Musikhochschule Detmold. 2003 wechselte sie zu Prof. Julie Kaufmann an die Universität der Künste Berlin. Dort schloss sie 2007 mit der Oper ‘La voix humaine’ von Francis Poulenc unter Regie von Karoline Gruber ihr Studium ab. Zudem besuchte sie Meisterkurse unter anderem bei Andreas Scholl, Thomas Quasthoff, René Jacobs, Wolfram Rieger, Axel Bauni, Irwin Gage und Dietrich Fischer-Dieskau.

Seit der Spielzeit 2008/9 ist Olivia Vermeulen Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin, wo sie bisher unter anderem im regulären Spielplan des Hauses in Rollen wie Zerlina in Mozarts „Don Giovanni“, Prinzessin Linetta in Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“, Daphnis in „Pique Dame“ und Phénice in Glucks „Armida“ (musikalische Leitung: Konrad Junghänel, Regie: Calixto Bieto) zu hören war. In 2009/2010 singt sie die Titelpartie in der Deutschen UA der Oper „Die rote Zora“, sowie die Rolle des Cherubino in „Die Hochzeit des Figaro“.

Darüber hinaus sang sie im Rahmen der Potsdamer „Winteroper“ 2008 die Rolle des Oberto in der Händel-Oper „Alcina“ unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon. In 2009 wurde diese Produktion von den Händel Festspielen Halle übernommen, wo Olivia Vermeulen wieder als Oberto zu erleben war.

Neben der Oper führte sie ihre Tätigkeit auf zahlreiche Konzertpodien, unter anderem des Konzerthauses und der Philharmonie in Berlin, zum Kissinger Sommer 2008 und 2009 (U.A. Rihm-Lieder), sowie zu den Festtagen Alter Musik in Herne, wo sie die Titelpartie in ‘La Dirindina‘ von Scarlatti übernahm (WDR-Hörfunk-Mitschnitt).

2008 gewann Olivia Vermeulen den 2. Preis (unter Nichtvergabe des 1.) des internationalen Liedwettbewerbs des Bayerischen Rundfunks „La Voce“ in Bayreuth. 2002 und 2008 war sie Stipendiatin der Villa Musica Mainz.