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Die niederländische Mezzosopranistin Olivia Vermeulen begann ihr Gesangsstudium 2000 an der Musikhochschule Detmold. 2003 wechselte sie zu Prof. Julie Kaufmann an die Universität der Künste Berlin. Dort schloss sie 2007 mit der Oper ‘La voix humaine’ von Francis Poulenc unter Regie von Karoline Gruber ihr Studium ab. Zudem besuchte sie Meisterkurse unter anderem bei Andreas Scholl, Thomas Quasthoff, René Jacobs, Wolfram Rieger, Axel Bauni, Irwin Gage und Dietrich Fischer-Dieskau.
Seit der Spielzeit 2008/9 ist Olivia Vermeulen Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin, wo sie bisher unter anderem im regulären Spielplan des Hauses in Rollen wie Zerlina in Mozarts „Don Giovanni“, Prinzessin Linetta in Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“, Daphnis in „Pique Dame“ und Phénice in Glucks „Armida“ (musikalische Leitung: Konrad Junghänel, Regie: Calixto Bieto) zu hören war. In 2009/2010 singt sie die Titelpartie in der Deutschen UA der Oper „Die rote Zora“, sowie die Rolle des Cherubino in „Die Hochzeit des Figaro“.
Darüber hinaus sang sie im Rahmen der Potsdamer „Winteroper“ 2008 die Rolle des Oberto in der Händel-Oper „Alcina“ unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon. In 2009 wurde diese Produktion von den Händel Festspielen Halle übernommen, wo Olivia Vermeulen wieder als Oberto zu erleben war.
Neben der Oper führte sie ihre Tätigkeit auf zahlreiche Konzertpodien, unter anderem des Konzerthauses und der Philharmonie in Berlin, zum Kissinger Sommer 2008 und 2009 (U.A. Rihm-Lieder), sowie zu den Festtagen Alter Musik in Herne, wo sie die Titelpartie in ‘La Dirindina‘ von Scarlatti übernahm (WDR-Hörfunk-Mitschnitt).
2008 gewann Olivia Vermeulen den 2. Preis (unter Nichtvergabe des 1.) des internationalen Liedwettbewerbs des Bayerischen Rundfunks „La Voce“ in Bayreuth. 2002 und 2008 war sie Stipendiatin der Villa Musica Mainz.