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Gabriel Adorján gehört zu der jungen Geigergeneration unserer Zeit. Der in München geborene Künstler stammt aus einer Musikerfamilie und erhielt bereits im Alter von vier Jahren seinen ersten Violinunterricht. Sein Studium begann er bei Ana Chumachenco an der Musikhochschule seiner Heimatstadt und ergänzte es von 1993 bis 1995 bei Aaron Rosand am Curtis Institute of Music in Philadelphia. 1996 erwarb er in München sein künstlerisches Diplom mit Auszeichnung und setzte dann seine Studien in der Meisterklasse von Igor Ozim fort. Darüber hinaus nahm Gabriel Adorján an Meisterkursen bei György Kurtag und Sandor Vegh teil.
Als Solist spielte er u. a. beim Musical Winter in Jerusalem, beim Pablo Casals Festival in Prades, mit den Münchner Symphonikern im Herkulessaal (Konzerte von Max Bruch und Pjotr I. Tschaikowski), mit dem Symphonieorchester Nowosibirsk in der Meistersingerhalle Nürnberg, mit dem Berner Symphonieorchester und mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Außerdem ist er als Mitglied des Zürcher Klaviertrios und in verschiedenen anderen Formationen ein vielbeschäftigter Kammermusiker, was auch durch mehrere Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen dokumentiert ist.
Gabriel Adorján wurde bei vielen Wettbewerben mit Preisen geehrt, z. B. beim Internationalen Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg, beim Internationalen Vaclav-Huml-Wettbewerb in Zagreb, beim Internationalen Wettbewerb in Genf (CIEM), beim Rodolphe-Lipizer-Wettbewerb in Gorizia und beim Paganini-Wettbewerb in Genua sowie 2001 beim ARD-Wettbewerb in München.
Gabriel Adorján ist 1. Konzertmeister im Orchester der Komischen Oper Berlin und Konzertmeister der Bayerischen Kammerphilharmonie, deren Konzerte er auch vermehrt vom 1. Pult aus leitet.

Nicola Birkhan, geboren in Freiburg, erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Ihr Violinstudium absolvierte sie bei Ulf Hoelscher (Karlsruhe), Gérard Poulet (Paris) und Kolja Blacher (Hamburg) und schloss dieses mit Auszeichnung ab.
Meisterkurse u.a. bei Igor Ozim, Gerhard Schulz und Rainer Kussmaul ergänzten ihre Ausbildung.
Sie ist mehrfache 1. Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“ und wurde mit Sonderpreisen wie dem Eduard-Söring-Preis der Deutschen Stiftung Musikleben und dem Klassik-Preis des WDR ausgezeichnet. Es folgten Preise bei internationalen Wettbewerben in Heerlen/Niederlande (2.Preis), Fermo/Italien (3.Preis) und Caltanisetta /Sizilien (1.Preis).
Sie war Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Stiftung „Villa Musica“ und der Landessammlung Baden-Württemberg und machte als Solistin CD- und Rundfunk- aufnahmen für EMI, WDR, SWR und ORB.
Als Kammermusikerin spielt sie auf zahlreichen Festivals im In- und Ausland, u.a. an der Seite von Ulf Hoelscher, Martin Ostertag, Antje Weithaas, Hartmut Rohde und Gustav Rivinius.
Nicola Birkhan war Mitglied in Landes- und Bundesjugendorchester und spielte als Aushilfe u.a. bei den Berliner Philharmonikern. Außerdem spielt sie seit 1999 regelmäßig im von Claudio Abbado gegründeten Mahler Chamber Orchestra.
Seit 2005 ist Nicola Birkhan Mitglied im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

David van Dijk wurde 1976 in Dirksland (Niederlande) geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von acht Jahren. Er studierte in Utrecht bei Viktor Liberman, in Hamburg bei Mark Lubotsky und in Rotterdam bei Ilja Grubert. Er erhielt verschiedene Erste und Zweite Preise bei nationalen Wettbewerben. 1995 wurde ihm der »Zilveren Vriedenskrans« des Concertgebouworkest Amsterdam zuerkannt.
Der Künstler konzertierte mit dem Pianisten Léon Bak in den gesamten Niederlanden und spielte in Paris, London und Nizza. David van Dijk war Mitglied des European Community Youth Orchestra sowie beim Gustav Mahler Jugendorchester. Von 2001 bis 2003 war er Stipendiat der Orchesterakademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Seit Februar 2004 ist er Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.

Anna Gebert wurde 1979 in Warschau geboren. Sie studierte bei Igor Bezrodny in Helsinki, Ana Chumachenco in München und Miriam Fried in Bloomington, Indiana, wo sie auch Barockvioline bei Stanley Ritchie studierte. Als Stipendiatin der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker erhielt sie außerdem Unterricht bei Konzertmeister Guy Braunstein. Als Solistin und Kammermusikerin hat sie bei zahlreichen Festspielen gespielt, darunter Ravinia Steans Institute, Prussia Cove, Holland Music Sessions und Opera Barga. Bei den Kuhmo Kammermusikfestspielen ist sie schon seit 1996 als Künstlerin und Dozentin tätig. Zu ihren Kammermusikpartnern gehörten unter anderem Gilbert Kalish, Yefim Bronfman, Miriam Fried, Ana Chumachenco, Guy Braunstein, Vladimir Mendelssohn, das Enesco Quartett und das Storioni Trio.
Sie ist Stipendiatin der Fulbright Stiftung und des Finnischen Kulturministeriums und spielte viele Jahre auf einer Testore-Violine der OKO Bank Finnland.
Von 1997 bis 2002 wirkte sie regelmäßig im Mahler Cahmber Orchestra mit.
In der Spielzeit 2006/2007 war Anna Gebert bei den Berliner Philharmonikern unter Zeitvertrag in der ersten Geigengruppe fest angestellt. Außerdem gastierte sie als Stellvertretende Konzertmeisterin in der NDR Radiophilharmonie Hannover und dem London Symphony Orchestra.
Im September 2007 trat Anna Gebert ein Engagement als stellvertretende Konzertmeisterin des Gürzenich Orchesters Köln an.

Sophie Heinrich wurde 1981 in Augsburg geboren. Schon mit vier Jahren begann sie das Geigenspiel und steht seitdem auf der Bühne. Ihr Studium begann sie als Jungstudentin an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart und wechselte dann an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Wichtige Lehrer dort waren Prof. Stefan Picard und Prof. Antje Weithaas. In der Solistenklasse bei Prof. Thomas Brandis an der Musikhochschule Lübeck absolvierte sie mit Bestnote ihr Aufbaustudium.
Zusätzliche musikalische Anregungen erhielt sie u.a. bei Gidon Kremer, Midori, Rainer Kussmaul, Isabelle van Keulen, Saschko Gawriloff und dem Artemis-Quartett.
Sie ist Gewinnerin und Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, z.B. beim „Leopold Mozart Wettbewerb“ 1999, „Internationaler Louise Henriette Wettbewerb“ 2002 und „Max Rostal Wettbewerb“ 2002. 2008 gewann sie den Possehl-Musikpreis der Hansestadt Lübeck. Im Jahre 2009 machte sie als beste Deutsche unter den sechs letzten Geigern im Semi-Finale des ARD-Wettbewerbes im Herkulessaal in München auf sich aufmerksam.
Als Solistin gastiert sie bei Festivals im In- und Ausland, so z.B. dem Schleswig-Holstein-Festival, Aspen-Music-Festival,Colorado/USA, St. Christopher Sommer Musik Festival, Vilnius/Litauen. Dabei arbeitete sie u.a. mit Dirigenten wie Sebastian Weigle (Frankfurt a.M.), Manfred Fabricius (Berlin) und Andreas Pascal Heinzmann (München/Los Angeles) zusammen und konzertierte mit den Hamburger Symphonikern, dem Münchner Kammerorchester, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt und der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie.
Aufnahmen für den MDR, den BR und den Hessischen Rundfunk dokumentieren ihr solistisches wie kammermusikalisches Können. Letzteres vertieft sie in der Arbeit mit ihrem, mit dem Pianisten Jacques Ammon gegründeten, „Duo Inter Pares" seit 2006, und als Mitglied des "Cuarteto Sol Tango", das mit traditionellem Tango und der Musik Piazollas in Form eigener Arrangements auftritt.
Sie erhielt Stipendien der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“, der „Deutschen Stiftung Musikleben“ und der „ZEIT- Stiftung“, und war aktives Mitglied des Yehudi Menuhin-Vereins „Live Music Now“.
Seit September 2009 ist Sophie Heinrich, die langjährige Assistentin von Professor Brandis, auch Dozentin mit Lehrauftrag für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule Lübeck.
Sophie Heinrich ist 1. Konzertmeisterin der „Komischen Oper Berlin“.

Die im niederrheinischen Dinslaken geborene Geigerin Andrea Kim ist eine der bemerkenswertesten Solistinnen und Kammermusikerin ihrer Generation. Zu ihren musikalischen Partnern gehören Persönlichkeiten wie Thomas Brandis, Sabine Meyer, Martin Ostertag, Pascal Devoyon, Ulf Hölscher und Wen-Sinn Yang. Im Gustav Mahler Jugendorchester und als Konzertmeisterin im Jeunesses Musicales Worldorchestra sammelte Andrea Kim wertvolle Erfahrungen. Schon während ihres Studiums in Düsseldorf (bei Michael Gaiser), Berlin und Lübeck (bei Thomas Brandis) und Wien (bei Gerhard Schulz) gewann Andrea Kim wichtige nationale und internationale Auszeichnungen. Sie ist Preisträgerin des "Ibolyka Gyarfas" Wettbewerbs in Berlin, Stipendiatin und Förderpreisträgerin der Stiftung „Villa Musica“ und Stipendiatin des PE-Förderkreises. Andrea Kim ist Gast bei mehreren internationalen Festivals und gab im Sommer 2006 ihr Debüt als Solistin im Schleswig-Holstein Musik Festival. Im März 2007 erlangte Andrea Kim mit ihrem Duopartner Florian v. Radowitz ein Stipendium beim Deutschen Musikwettbewerb und wurde in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Im Februar 2009 gewann das Duo beim internationalen Wettbewerb "Schubert und die Moderne" in Graz den Sonderpreis für die beste Interpretation des modernen Werkes.
Andrea Kim spielt regelmäßig im Mahler Chamber Orchestra und in der Kammerphilharmonie Bremen. Im Frühjahr 2010 gründete sie ein eigenes Kammermusikfestival, das Amici Ensemble Frankfurt. Sie gastiert regelmäßig mit dem Ensemble Instrumental de Granada in Südamerika. Im November 2010 gab sie ihr Solistendebüt mit dem hr-Sinfonieorchester bei den Kasseler Musiktagen unter der Leitung von K. Järvi. Das Konzert wurde live vom Hessischen Rundfunk mitgeschnitten.
Nach ihrem Engagement als Konzertmeisterin beim Philharmonischen Orchester Lübeck und bei den Bremer Philharmonikern ist sie heute Vorspielerin der 1. Violinen im hr-Sinfonieorchester Frankfurt.

Lena Neudauer, 1984 in München geboren, begann im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel und gab bereits mit 10 Jahren ihr erstes Konzert mit Orchester.
Mit elf Jahren kam Lena Neudauer in die Klasse von Helmut Zehetmair an das Mozarteum in Salzburg um später bei Thomas Zehetmair und zuletzt bei Christoph Poppen zu studieren.
Wertvolle Impulse erhielt sie von Felix Andrievsky, Ana Chumachenco, Midori Goto, Nobuko Imai und Seiji Ozawa. Schon früh errang Lena Neudauer internationale Aufmerksamkeit: 1995 führte sie Vivaldis Vier Jahreszeiten mit Mitgliedern der Münchner Philharmonikern in München sowie in Japan auf, 1999 erregte sie großes Aufsehen als sie den Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg nicht nur gewann, sondern als vierfache Preisträgerin ausgezeichnet wurde (1. Preis, Mozart-Preis, Richard-Strauss-Preis für die beste Interpretation des Violinkonzertes von Richard Strauss und Publikumspreis).
Seither musizierte Lena Neudauer mit Orchestern wie dem MDR Sinfonieorchester, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem Münchener Kammerorchester, den Nürnberger, Brandenburger sowie Münchner Symphonikern, dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, der Deutschen Kammerakademie Neuss, den Salzburg Chamber Soloists, dem Orchestre National de Belgique, dem Orchestra di Padova e del Veneto, der Polnischen Kammerphilharmonie, unter Dirigenten wie Christoph Poppen, Dennis Russell Davies, Mariss Jansons, David Stahl, Wojciech Rajski und Lavard Skou Larsen.
Die Konzerte von Lena Neudauer werden oftmals im In- und Ausland von Rundfunk und Fernsehen übertragen. Seit einigen Jahren widmet sich Lena Neudauer regelmäßig auch der Neuen Musik und arbeitete u.a. mit dem Ensemble Intercontemporain und Pierre Boulez sowie dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik.
In ihrer künstlerischen Tätigkeit nimmt die Kammermusik ebenfalls eine wichtige Rolle ein, was sie als Gast zu Festivals wie Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein Musik Festival, Kammermusik Festival Hohenstaufen, Gaia Kammermusikfestival Thun (Schweiz), International Pharos Chamber Music Festival (Zypern) oder Musikfestival Schloß Cappenberg führt.
Solistisch trat sie u.a. bei Braunschweig Classix, Thüringer Bachwochen, Mozartwoche Salzburg, Festival der Nationen in Bad Wörishofen, Festival Musical Olympus in St. Petersburg und dem Flandern Festival auf.
Im Mai 2010 erscheint ihre Debut-CD bei Hänssler Classic gemeinsam mit der Deutschen Radio Philharmonie unter der Leitung von Pablo Gonzalez mit Einspielungen aller Werke für Violine und Orchester von Robert Schumann. Sie begeistert und fasziniert mit der „Wahrhaftigkeit ihres Ausdrucks, der Reife ihrer künstlerischen Gestaltung sowie mit ihrem Verständnis für musikalisch-seelische Dimensionen“.(SVZ) Lena Neudauer spielt auf einer Geige von Lorenzo Guadagnini aus dem Jahr 1743.

Jörg Lengersdorf begann mit sieben Jahren, Violine zu spielen. Im Alter von 15 Jahren wechselte er als Jungstudent an die MHS Köln, um bei Ch. A. Linale zu studieren. Im Jahr 1993 bekam er die Möglichkeit, ein Auslands-Semester an der European Mozart Academy in Prag zu verbringen, was ihn zur Zusammenarbeit mit Künstlern wie Denesz Szigmondy, Sandor Vegh und Ana Chumachenco führte.
Er setzte seine Studien in Utrecht bei Keiko Wataya und in Berlin bei Eberhard Feltz an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ fort. Es folgten Einladungen zu verschiedenen großen europäischen Festivals wie z. B. in Prag, Luzern und Evian.
Jörg Lengersdorf ist Gründungsmitglied des Malikian–Quartetts sowie des Settembrini-Klaviertrios.
Neben häufigen Rundfunkproduktion für den SWR, DRS und die Deutsche Welle erschien Ende 2007 eine CD mit dem „ Musikalischen Opfer“ von J. S. Bach.
Frühere CD-Produktionen enthalten Werke von Kreisler, Mozart und Brahms.
Der Geiger setzt sich sehr für neue Musik ein, was ihn zur Zusammenarbeit mit Gerd Zacher, Klaus Linder und Juan Allende-Blyn führte. Seit dem Jahr 2000 unterrichtet Jörg Lengersdorf als Dozent an der NMKS Duisburg.
Seit 2008 moderiert Jörg Lengersdorf die WDR 3-Sendung „TonArt“.

Rahel Rilling, geboren in Stuttgart, entstammt einer Musikerfamilie und erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von 4 Jahren. Sie studierte bei Wolf-Dieter Streicher in Stuttgart, bei Yair Kless in Tel Aviv, bei Michael Mücke an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und bei Nora Chastain an der Musikhochschule Zürich/Winterthur.
Rahel Rilling spielt immer wieder bei den Berliner Philharmonikern und war 3 Jahre als stellvertretende Stimmführerin der 2. Violinen beim Sinfonieorchester des NDR Hamburg angestellt.
Von dieser Anstellung löste sie sich 2008 und ist nun in verschiedenen Formationen tätig, z. B. als Konzertmeisterin im Bach-Collegium Stuttgart oder als Stimmführerin der 2. Violinen an der Komischen Oper Berlin.
Ihre Hauptaktivitäten liegen allerdings im solistischen und kammermusikalischen Bereich. Rahel Rilling ist zu Gast bei diversen Festivals in den USA, Südamerika, Europa und Asien.
2006 gründete sie ihr eigenes Kammermusik Festival Hohenstaufen bei Stuttgart.
Violinkonzerte von Bach bis Berg, vom Barock bis zur Moderne führen sie ins In- und Ausland. Als Solistin konzertierte sie zuletzt mit dem Orquestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, sowie dem Simon Bolivar Orchester Caracas in Venezuela, wo sie auch regelmäßig Meisterkurse gibt.
Konzerte mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz sind geplant.
Rahel Rilling ist glücklich, eine Violine von Tomaso Balestrieri, Cremona aus dem Jahre 1767 spielen zu können.

Francesco Sica wurde 1985 in einer Musikerfamilie in Catania, Italien geboren.
Im Alter von acht Jahren begann er das Violinstudium bei Prof. Vito Imperato. 2003 schloss er sein Studium am Konservatorium Vincenzo Bellini in Catania mit Auszeichnung ab. Es folgte ein Aufbaustudium bei Prof. Felice Cusano an der Musikhochschule in Fiesole-Firenze.
Francesco Sica ist Gewinner verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, unter anderem des bedeutenden Wettbewerbs “Città di Vittorio Veneto” 2007, des 1. Preises beim Internationalen Wettbewerb “Campochiaro” in Pedara im Fach Violine Solo und Kammermusik (2004 und 2006), sowie des 1. Preises beim “Concorso A.M.A. Calabria" (2005).
Zahlreiche Meisterkurse ergänzen seine Ausbildung, so bei Stefano Pagliani, Daniel Rowland, Stephan Milenkovich, Sergey Girshenko, Menahem Pressler, Ralf Gothoni, Eberald Feltz, Valentin Erben, Niklas Schmidt und Ivry Gitlis.
Francesco Sica spielte 2 Jahre erst als Tutti und dann als Stimmführer der zweiten Geigen im Theater Massimo Bellini in Catania. Er spielte beim Maggio Musicale Fiorentino mit und machte verschiedene Tourneen mit dem World Youth Orchestra.
Seit Oktober 2009 studiert er in der Klasse von Priya Mitchell an der Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst in Frankfurt am Main. Zudem studiert er seit Oktober 2011 Kammermusik im renommierten Reina Sofia-Institut in Madrid in der Klasse von Prof. Gothoni.
Seit 2010 spielt Francesco Sica mit dem Trio Monte, das neben Rundfunkmitschnitten in WDR, SWR und Deutschlandfunk auch in der Londoner Wigmore Hall und in der Laeiszhalle Hamburg zu hören war. Sie waren des Weiteren Gast mehrerer bedeutender Festivals, wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Osnabrücker Kammermusik-Festival. Im Sommer 2011 wurden sie in der Reihe „Aufgehende Sterne“ zum Mozartfest in Würzburg, zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und zum Stift-Festival in den Niederlanden eingeladen.

Anna Theresa Steckel (*1985) begann im Alter von acht Jahren mit dem Violinspiel. Ihre Lehrer waren Christa Schmitt-Rink, Sebastian Schmidt und Prof. Ulf Hoelscher. Seit 2005 studiert sie bei Prof. Antje Weithaas an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin.
Weitere musikalische Anregungen erhielt sie von Thomas Brandis, Kolja Blacher, Donald Weilerstein, Shmuel Ashkenasi, Zakhar Bron, Thomas Zehetmair und Stephan Picard und von Mitgliedern des Orpheus Quartetts, Melos Quartetts, Mandelring Quartetts, Kuss Quartetts und Vogler Quartetts.
Als Kammermusikerin spielt sie im von ihr gegründeten Arsis Quartett und zusammen mit ihrem Bruder Julian und dem Pianisten Stephan Rahn im Maechler Trio. Darüber hinaus konzertiert sie regelmäßig mit dem Pianisten Paul Rivinius und spielte Kammermusik mit Diemut Poppen, Isabel Charisius, Maximilian Hornung, Sebastian Klinger, Daishin Kashimoto, Tianwa Yang, Antoine Tamestit und Claudio Bohórquez.
Sie war Mitglied im Bundesjugendorchester, Konzertmeistern des Sinfonieorchesters der Academia de Santander 2008 und 2009 und spielt zurzeit regelmäßig Aushilfe bei der Kammerakademie Potsdam/Ensemble Oriol. 2009 wurde sie als Akademistin des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks aufgenommen.
Sie ist mehrfache Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“ in den Wertungen Klavier, Violine und Kammermusik. So gewann sie mit ihrem Streichquartett, ihrem Duo und zuletzt 2004 in der Wertung Violine solo einen 1. Bundespreis. 2008 wurde sie mit dem 3. Preis des Lions-Musikpreises ausgezeichnet.
Es liegen Produktionen und Mitschnitte beim Südwestrundfunk, dem Saarländischen Rundfunk und Bayerischen Rundfunk vor.
Anna Theresa Steckel führt eine rege Konzerttätigkeit durch viele Städte Deutschlands und trat auf zahlreichen Festivals in Europa und Asien auf. Als Solist war sie zu Gast bei der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, dem Minsker Kammerorchester, dem Homburger Kammer-Sinfonie-Orchester und dem Euroklassik-Festival-Orchester Pirmasens.
Von 2005 bis 2009 wurde sie von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung gefördert. Außerdem wurde sie 2008 als Stipendiatin in die Förderung des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now, Berlin, e.V. aufgenommen und 2009 als Stipendiatin der Villa Musica Rheinland-Pfalz.
Als Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Anna Theresa Steckel seit 2005 eine Violine von Enrico Rocca (Genua 1900).